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01 November 2008 @ 12:12 pm
Die Wirtschaft und unser Finanzmarkt besteht aus vielen verschiedenen Bereichen und Sektionen. Eine davon ist der so genannte Geldmarkt. Der Geldmarkt ist ein Teil des Finanzmarktes. Auf ihm wird mit den Zentralbankgeldguthaben der normalen Banken gehandelt.
Die Funktionsweise ist schnell erklärt. Jede Bank hat nur ein bestimmtes von der Zentralbank zugeteiltes Kontingent an finanziellen Mitteln, also eine vorgegebene Menge an Bargeld. Wenn jetzt eine Bank aus irgendwelchen Gründen mehr Geld benötigt, als ihr von der Zentralbank zugeteilt wird, dann muss sie sich von anderen Banken Geld leihen, die ihrerseits einen Überschuss besitzen und somit extra Zentralbankgeld haben. Sozusagen borgt die eine Bank der anderen Bank ihre Überschüsse des jeweils zugeteilten Kontingents.

Dabei ist natürlich das Risiko für die Teilnehmer am Geldmarkt insofern gegeben, dass immer die Möglichkeit eines Totalverlusts präsent ist. Eine Bank die in diesem Bereich aktiv ist, versucht durch die Diversifizierung, also durch die breite Fächerung der Resourcen, das Risiko so weit wie möglich zu reduzieren.
In dieses System fällt auch das Geldmarktkonto, welches ein klassisches Bankkonto darstellt. Hierbei wird zur seiner Erstellung ein gewisser Betrag eingezahlt und nach jeder Neuberechnung ein aktueller Zinssatz berechnet.
Aus persönlicher Sicht finde ich es erschreckend, wenn sich Banken gegenseitig Geld leihen müssen.

Dem Normalbürger wird immer vorgegaukelt, dass das ganze Finanzsystem sicher und zuverlässig ist, aber bei näherer Betrachtung stellt man fest, dass sogar die als sicher geglaubten Banken, wo jeder ordentliche Bürger seine Ersparnisse lagert, nicht wirklich sicher sind und es nur wenige Wochen braucht, um eine Finanzkrise heraufzubeschwören, die alle Anleger um ihre Einlagen bringen kann.
Dieses System ist sehr unausgereift und benötigt dringend eine Generalsanierung, damit es nach dem Überstehen der jetzigen Krise nicht erneut zu einem Debakel kommt, wo man vielleicht nicht mehr helfend eingreifen kann.
 
 
05 April 2008 @ 04:46 pm
Studenten brauchen immer Geld. Insbesondere, wer auswärts seinen Hochschulabschluss zu erwerben gedenkt, ist auf regelmäßige Finanzmittel angewiesen. Wer weder von Haus aus noch vom Bafög-Amt die notwenigen Zuwendungen erhält, dem bleibt nichts anderes, als sich mit einem Studentenkredit weiterzuhelfen.

Insbesondere das Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau erfreut sich seit seiner Auflegung im Frühjahr 2006 einer wachsenden Popularität. Studierende können von der öffentlichen Bank für bis zu zehn Semester eine monatliche Auszahlung von maximal 630 Euro erhalten. Für die elementarsten Dinge kann dies ausreichen. Die Verzinsung für den staatlich abgesicherten Ausbildungskredit liegt in einem vergleichsweise moderaten Rahmen; derzeit sind in etwa sechs Prozent im Jahr zu entrichten.
Beantragt werden kann das Darlehen bei diversen Vertriebspartnern der KfW; es fällt dabei eine Kostenpauschale in Höhe von 232 Euro an, die auf dem für jeden Studenten eingerichteten Darlehenskonto verbucht wird.
Schon während der Auszahlungsphase müssen die angefallenen Zinsen entrichtet werden; dies geschieht, indem die Auszahlungen schlicht um die Zinsen verringert werden. Im Anschluss an das Studium wird dem Darlehensnehmer eine Karenzphase von 18 Monaten Dauer gewährt, in der ebenfalls keine Tilgung erfolgt. Wer sofort nach dem Studium gut verdient, der kann allerdings auf einen entsprechenden Antrag hin diese Phase verkürzen oder aber ganz umgehen.

Die Höhe der Tilgung schließlich steht jedem Kreditnehmer relativ frei; lediglich ein Mindestbetrag ist vorgesehen. So kann die Rückzahlung sich auf Wunsch über 25 Jahre erstrecken und so im Leben nach der Uni das Budget nur moderat belasten.
Das Angebot der KfW ist geeignet für alle, die ihren Lebensunterhalt nicht auf andere Weise bestreiten können oder wollen. Sicherlich wird so im schlimmsten Falle ein belastender Schuldenberg aufgetürmt. Besser als der Verzicht aufs Studium ist dies aber allemal. Zumindest als einer von mehreren Bausteinen der Finanzierung kann der Studentenkredit hinzugenommen werden.
 
 
11 March 2008 @ 10:03 pm

Wer nicht über ein regelmäßiges Einkommen verfügt, der hat es oftmals schwer, von seiner Hausbank eine Kreditkarte zu bekommen, weil dieser das Risiko eines Zahlungsausfalls als zu hoch erscheint.
Verbraucher, die auf eine Kreditkarte verzichten müssen sehen sich jedoch vielfältiger Nachteile gegenüber, da das beliebte Zahlungsmittel sehr komfortabel ist. Son wird nicht nur bargeldloses zahlen weltweit in Hotels, Restaurants und an Tankstellen ermöglicht, sonder auch stellt der Bezug von Bargeld an Geldautomaten im Ausland kein Problem dar, weil die meisten karten mittlerweile auch über eine persönliche Geheimzahl verfügen.

Bei grenzüberschreitenden Zahlungen im Internet ist es oft nur unter Inkaufnahme diverser Unannehmlichkeiten möglich, an die gewünschte Ware oder Dienstleistung zu gelangen, wenn keine Kreditkarte zur Verfügung steht.

Bankkunden, die nicht die Voraussetzungen für ein solches Finanzprodukt erfüllen, weil sie zu wenig verdienen oder aber ihre Kreditwürdigkeit aus anderen Gründen von der Bank als zu gering eingestuft wird, können seit einiger Zeit dennoch alle Vorteile der Plastikwährung für sich in Anspruch nehmen. Die so genannte Prepaid Kreditkarte steht auch Konsumenten mit weniger guter Bonität uneingeschränkt zur Verfügung. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass der Karteninhaber von seiner Bank keinen individuellen Kreditrahmen zur Verfügung gestellt bekommt, wie es sonst der Fall ist. Vielmehr kann mit der Karte nur bezahlt werden, wenn der Kunde im Vorfeld einer Transaktion ausreichend Guthaben auf das Kartenkonto überwiesen hat. Ein negativer Saldo bei diesen Produkten ist unmöglich.

Durch diese Handhabung entfällt für die Bank jegliches Risiko. So kann der Zugang zu einer Prepaid Kreditkarte jedem gewährt werden, der einen entsprechenden Antrag stellt.
So haben sich diese Produkte in der Vergangenheit auch schon bewährt. Insbesondere als Kreditkarte für Studenten eignen sie sich gut, weil auch diese Klientel nicht über ein regelmäßiges Einkommen verfügt.

 
 
 
 

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